Ein paar wichtige Fakten!

Wie viel CO2 verursacht ein Hund?

Laut einer Studie der Technischen Universität Berlin verursacht ein durchschnittlicher 15kg schwerer Hund jährlich 630kg CO2. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 13 Jahren kommen dabei 8,2 Tonnen CO2 zustande.
Noch klingt das vielleicht nicht viel, aber bei den aktuell 837.000 Hunden in Österreich sind das jährlich durchschnittlich 530.000 Tonnen CO2!

Wie viel Wasser verbraucht ein Hund?

Laut einer Studie von Peter Alexander aus Edinburgh tragen Hunde durch ihren Fleischkonsum weltweit zu 5 bis 11 Kubikkilometer Wasserverbrauch pro Jahr bei. Als Maßstab könnt ihr euch den Attersee vorstellen. Dieser hat ein Wasservolumen von knapp 4 Kubikkilometer.

Wie viel Fläche verbraucht ein Hund?

Laut einer Studie der Edinburgh Universität in Schottland werden für Hunde und Katzen weltweit 49 Mio. Hektar Fläche für die Erzeugung ihres Futters beansprucht.

In Neuseeland berechnete eine Studie den Flächenverbrauch eines durchschnittlichen Hundes. Bei einer Fütterung von 450g Fleisch werden für die Erzeugung seines Futters dabei jährlich 8.400m2 Land beansprucht.

Ein schweizer Unternehmen lies ebenfalls den Flächenverbrauch eines Hundes berechnen. Diese kamen auf 2.000m2 pro Jahr für die Erzeugung seines Futters. Hochgerechnet auf die Anzahl der Hunde in Österreich, würden wir damit jährlich eine Fläche 4-mal so groß wie Wien nur für Hundefutter benötigen.

Wie viel CO2 entsteht in der Herstellung von Hundefutter?

Eine Studie der Edinburgh Universtität hat 2020 die ökologischen Auswirkungen der Herstellung von Trockenfutter für Hunde und Katzen berechnet.

Ihr Ergebnis:

Die globale Trockenfutterherstellung verursacht jährlich 56 bis 151 Mio. Tonnen CO2. Das sind 1,1% bis 2,9% der globalen Emissionen des Landwirtschaftssektors die für unsere beiden liebsten Haustiere entstehen.

Die Ökobilanz schwarzer Soldatenfliegen

Die Insektenfarm Farmcycle versorgt uns mit unserer ganz besonderen Proteinquelle und hat uns die Daten ihrer Ökobilanz zur Verfügung gestellt.

Pro Tonne gezüchteter Larven kommen bei uns 500kg CO2 zustande, ein Verbrauch von 850 Liter Wasser, sowie ein Flächenverbrauch von lediglich 16m2 Fläche da die Insekten vertikal gezüchtet werden.

Im Vergleich:

Eine Tonne Hühnerfleisch verursacht 5.500kg CO2, braucht 560.000 Liter Wasser und 9.000m2 Fläche.

Eine Tonen Schweinefleisch verursacht 4.600kg CO2, braucht 780.000 Liter Wasser und 10.000m2 Fläche.

Eine Tonne Rinderfleisch verursacht 13.600kg CO2, braucht 2 Mio. Liter Wasser und 38.000m2 Fläche.

Diese Daten stammen aus dem Fleischatlas.

Wie gesund ist Insektenprotein?

Wir könnten hier einfach hinschreiben "sehr gesund", aber das wäre zu einfach. Deshalb gibt es nochmal ein Paar Studien hier für dich!

Das Protein schwarzer Soldatenfliegen lässt sich mit jenen von Geflügel vergleichen, wobei ein großer Vorteil der niedrige Cystingehalt ist. 

Forscher*innen der Wageningen Universität in den Niederlanden untersuchten die Verdaulichkeit der schwarzen Soldatenfliege. Sie stellten fest, dass sie von Hunden zu 90% verdaut wird.

In einer weiteren Studie wurde der positive Einfluss des Insektenmehls auf die Kotqualität hervorgehoben. Durch die wasserbindende Wirkung und dem Chitingehalt des Insektenmehls, fütterst du deinem Hund beste Voraussetzungen für einen gut geformten Kot und eine gesunde Darmflora. Hierbei ist besonders das Chitin der Insekten hilfreich, das als Ballaststoff dient.   

Das Fett der schwarzen Soldatenfliege besteht überwiegend aus gesättigten Fettsäuren. Auch die Mineralstoffgehalte der schwarzen Soldatenfliege lassen sich sehen! Insbesondere Mangan, Eisen, Zink, Kupfer, Phosphor und Kalzium konnten aus Inhaltsstoffanalysen in hohen Konzentrationen ermittelt werden. 

Die Presse

"Mit der verdaulichen Proteinquelle der Schwarzen Soldatenfliege verfolgt das Team rund um gs'hund den Ansatz, Hunde mit essenziellen Amino- und Fettsäuren zu versorgen und dabei Wasser, Fläche und Emissionen zu sparen."

Im 7-ten

"Wenn es in der Stadt wieder so richtig heiß wird hilft meistens ein erfrischendes Eis. Das dachte sich das junge Startup gs’hund auch, nur diesmal nicht für Frauchen und Herrchen, sondern für die Lieblingshunde!"

Der Brutkasten

"Mit Soldatenfliegen für gesunde Hundemunde. Das Wiener Startup gs’hund will den Hundefuttermarkt mit Insektenproteinen erobern."

Mein Bezirk

"Ganz neu am [Neubau]Markt ist übrigens "gs'hund" mit Eis für Hunde. Die Abkühlung für Vierbeiner wird aus Sojamilch und steirischen Äpfeln in Wien hergestellt. Die Überraschung dabei: eine Crunch-Einlage aus Insektenprotein."
Fachhochschule Wiener Neustadt

Campus Wieselburg

"Wieselburger Studentin revolutioniert den Hundefuttermarkt."
von Stefan Jedlicka

Kurier

Wie beim Menschen, macht auch bei Hunden die Nahrung einen Großteil des verursachten CO2-Ausstoßes aus. Ein Problem, das Gloria Castka, Master-Studentin am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt, lösen will.